Der Bewegungsmelder 62505/035 arbeitet mit einem Infrarot-Sensor und erkennt Bewegung in einem abgegrenzten Bereich. In Verbindung mit einem kompatiblen Tunstall-Hausnotrufgerät kann er je nach Konfiguration Bewegung, Inaktivität oder das Verlassen eines Bereichs melden.
Die passende Funktion auswählen
- Aktivität: Meldung, wenn innerhalb eines festgelegten Zeitraums Bewegung stattfindet.
- Inaktivität: Meldung, wenn die erwartete Bewegung ausbleibt.
- Bereichsüberwachung: Meldung, wenn ein definierter Ausgang oder Durchgang betreten wird.
- Fallzonen-Funktion (inaktivitätsbasiert): Der Melder erkennt keinen Sturz im Moment des Aufpralls, sondern registriert, dass Bewegungen unterhalb einer bestimmten Höhe ausbleiben – eine am Boden liegende Person wird so als Inaktivität gemeldet. Nur in der dafür vorgesehenen Wandmontage und nach Prüfung der konkreten Konfiguration.
Montage und Erfassungsbereich
Für die Wandmontage wird der Melder so ausgerichtet, dass der relevante Bereich zuverlässig erfasst wird. Für die Nutzung der Fallzonen-Funktion ist die in der Installationsanleitung beschriebene Montagehöhe von etwa 1 bis 1,5 m einzuhalten. Mit dem optionalen Standfuß (Zubehör, Art. 346300483) kann der Melder aufgestellt werden; in dieser Position ist die Fallzonen-Funktion nicht vorgesehen.
Einrichtung und Funktionstest
- Den Montageort festlegen und Sichtbehinderungen durch Möbel, Vorhänge oder direkte Wärmequellen vermeiden.
- Den Bewegungsmelder dem Lifeline Digital oder dem kompatiblen System zuordnen.
- In der DMP Sensortyp, Standort und Ereignisfunktion prüfen.
- Den Erfassungsbereich mit einem kontrollierten Gangtest prüfen.
- Die erwartete Bewegung und das Ausbleiben der Bewegung separat testen, sofern beide Funktionen konfiguriert sind.
Fehlalarme vermeiden
Haustiere, bewegliche Vorhänge, Heizkörper und stark wechselnde Wärmequellen können die Erfassung beeinflussen. Die Ausrichtung darf erst nach einem Test als geeignet gelten. Nach jeder Umstellung von Möbeln oder Montageort ist der Gangtest zu wiederholen.