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PNC 8 und TSP: Cloud, Managed oder Lokal – das richtige Betriebsmodell

Tunstalls Zentralen-Flaggschiff gibt es in drei Betriebsmodellen. Die Entscheidungskriterien für Hausnotrufdienste – von IT-Aufwand bis Skalierung, inklusive TSP-Module im Überblick.

2 Min. Lesezeit Zuletzt geprüft: 08.09.2026
PNC TSP DMP
Symbolbild: Serverinfrastruktur für eine technische Plattform

Die PNC 8 ist Tunstalls Flaggschiff unter den Zentralen-Lösungen und Teil der Tunstall Service Plattform (TSP). Wer eine Hausnotrufzentrale neu aufbaut oder modernisiert, muss eine Grundsatzentscheidung treffen: Cloud, Managed oder Lokal? Dieser Ratgeber erklärt die Plattform und die Kriterien für die Wahl des Betriebsmodells.

Was die PNC 8 auszeichnet

  • Drei Betriebsmodelle: Cloud, Managed und Lokal
  • Multiprotokoll-fähig: verarbeitet die relevanten Notrufprotokolle – von klassischen Tonprotokollen bis SCAIP (IP-Notruf), inklusive Mobile-Geräte (paSOS) und IP-Geräte (IPACS)
  • Skalierbar: von kleinen bis zu sehr großen Teilnehmerzahlen
  • Effizienz-orientierte Oberfläche: speziell auf Geschwindigkeit des Zentralisten ausgelegt
  • IP-Alarm-fähig inklusive Datenverschlüsselung gemäß DSGVO

Die TSP: mehr als Anrufabwicklung

Die TSP erweitert das Lösungsangebot über die reine Rufannahme hinaus. Neben der PNC gehören dazu:

  • Service Manager: verfolgt den Bereitstellungsprozess eines Hausnotrufgeräts von Anfang bis Ende, ermöglicht Backoffice- und mobiles Workforce-Management und zeichnet Kundenereignisse auf – Grundlage für die Analyse von Art und Anzahl der Rufe.
  • Außendienstmanagement: optimiert Einsatzteams mit Echtzeit-Aktivitätsberichten, Standortverfolgung und elektronischen Stundenzetteln.
  • Device Management Platform (DMP): überwacht und verwaltet die digitalen Geräte im Feld (Heartbeats, Konfiguration, Firmware) – siehe unsere DMP-Ratgeber.

Cloud, Managed oder Lokal – die Kriterien

KriteriumCloudManagedLokal
Infrastrukturvollständig bei Tunstall gehostetdedizierte Umgebung, betrieben durch Tunstalleigene Server in Ihrer Zentrale
IT-Aufwand beim Betreiberminimalgeringhoch (Betrieb, Updates, Backup, Redundanz)
Einstiegskostenniedrig (Servicemodell)mittelhöher (Hardware-Invest)
Kontrolle über die Umgebungstandardisiertabgestimmtmaximal
Skalierungflexibelflexibeldurch eigene Hardware begrenzt

Faustregeln: Wer keine eigene 24/7-IT-Betriebsmannschaft für die Zentralentechnik hat, fährt mit Cloud/Managed sicherer – Verfügbarkeit, Updates und Monitoring liegen dann beim Plattformbetreiber. Ein lokales Modell lohnt vor allem bei besonderen organisatorischen Vorgaben oder vorhandener leistungsfähiger IT-Infrastruktur. In jedem Modell gilt: Die Statusseiten der TSP-Plattformen können Sie jederzeit über unsere PNC-Status-Seite einsehen.

Modernisierung aus der Bestandssituation

  1. Ist-Analyse: Welche Zentrale läuft heute, welche Protokolle werden gebraucht (analog/Ton, SCAIP, mobile Teilnehmer)?
  2. Digitalisierungspfad festlegen: Der Wechsel von analogen Tonprotokollen zu IP (SCAIP) betrifft Zentrale und Endgeräte – die Geräteseite (Lifeline Digital, 4G) sollte im selben Fahrplan stehen wie die Zentralenseite (siehe 2G-Migrationsratgeber).
  3. Betriebsmodell wählen anhand der Kriterien oben.
  4. Migration planen: Parallelbetrieb, Teilnehmer-Umzug in Wellen, Rückfallszenarien.

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