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DMP-Bereiche und Vorlagen: So verwalten Sie Ihren Gerätebestand effizient

Customer Stock, Service Returns, In Use – plus Vorlagen als Konfigurations-Turbo: die Best Practices für saubere Bestandsverwaltung in der Device Management Platform.

2 Min. Lesezeit Zuletzt geprüft: 08.09.2026
DMP
Symbolbild einer Geräteverwaltung mit gruppierten Einträgen, keine DMP-Bildschirmaufnahme

Die Device Management Platform (DMP) ist die zentrale Verwaltungsplattform für Lifeline Digital und Smart Hub: Geräte melden sich regelmäßig per Heartbeat, holen sich ihre Konfiguration und Softwareupdates. Wer die zwei Grundkonzepte Bereiche und Vorlagen sauber nutzt, verwaltet auch große Bestände mühelos. Dieser Ratgeber zeigt die Best Practices.

Die drei Standard-Bereiche

Geräte werden in der DMP standardmäßig in drei vordefinierten Bereichen organisiert:

BereichBedeutung
01 Customer StockGeräte auf Lager, einschließlich fabrikneuer Einheiten
02 Customer Service ReturnsGeräte, die sich in Reparatur befinden
03 In UseGeräte, die aktiv bei Hausnotruf-Teilnehmern im Einsatz sind

Best Practice: Halten Sie die Bereiche konsequent aktuell – sie sind Ihr Lagerbestand, Ihre Reparaturliste und Ihre Einsatzübersicht in einem. Ein Gerät verschieben Sie so: im Menü „Geräte“ den aktuellen Bereich öffnen, Gerät per Seriennummer suchen, Kontrollkästchen aktivieren, „Geräte migrieren“ klicken, Zielbereich wählen und bestätigen.

Vorlagen: einmal definieren, überall anwenden

Vorlagen sind vordefinierte Konfigurationssets mit Einstellungen, die für viele Geräte identisch sind – Rufziele, Zeitverhalten, Standardparameter. Jeder Hausnotrufdienst verfügt über individuell angepasste Vorlagen. Der Nutzen:

  • Konsistenz: Alle Geräte einer Gruppe verhalten sich identisch – keine „Sonderlocken“, die später niemand nachvollziehen kann.
  • Tempo: Neue Geräte sind mit Vorlage + wenigen Individualwerten in Minuten einsatzbereit.
  • Wartbarkeit: Eine Änderung an der Vorlage erreicht alle zugewiesenen Geräte mit deren nächstem Heartbeat.

Zuweisung: Gerät lokalisieren → Kontrollkästchen aktivieren → „Einstellungsvorlage zuweisen“ → Vorlage wählen → bestätigen.

Was Vorlagen nicht können: gerätespezifische Einstellungen

Folgende Einstellungen müssen für jedes Gerät individuell gesetzt werden:

  • Haupt-Geräte-ID (eindeutige Identifikationsnummer für die Hausnotrufzentrale)
  • Konfiguration des mitgelieferten MyAmie-Funksenders (z. B. Standortangaben)
  • Zuordnung zusätzlicher Funksensoren (Rauchwarnmelder, weitere Sender, Bewegungsmelder)
  • Weitere gerätespezifische Sondereinstellungen

Der empfohlene Arbeitsablauf für neue Geräte

  1. Gerät in „01 Customer Stock“ per Seriennummer finden
  2. Vorlage zuweisen
  3. Gerätespezifische Einstellungen setzen (Geräte-ID, Funksender)
  4. Gerät beim Teilnehmer in Betrieb nehmen, Heartbeat auslösen, Probealarm
  5. Gerät in „03 In Use“ migrieren

Und in Gegenrichtung: Defektes Gerät nach „02 Customer Service Returns“ verschieben, bevor es zur Reparatur geht – so bleibt die Übersicht ehrlich.

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