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Vernetzter Rauchwarnmelder am Hausnotruf: einrichten und testen

Rauchentwicklung löst automatisch einen Notruf aus: Aktivierung des Panasonic-Melders, Anbindung ans Hausnotrufgerät und der vollständige Testalarm bis zur Zentrale.

2 Min. Lesezeit Zuletzt geprüft: 08.09.2026
Rauchwarnmelder Lifeline Digital
Vernetzter Rauchwarnmelder von Tunstall

Ein vernetzter Rauchwarnmelder am Hausnotrufgerät meldet Rauchentwicklung nicht nur lokal per Sirene, sondern löst automatisch einen Notruf zur Zentrale aus – gerade für alleinlebende, mobilitätseingeschränkte Menschen ein enormer Sicherheitsgewinn. Dieser Ratgeber zeigt die Einrichtung des vernetzten Rauchwarnmelders (Art. 1423801) und die Anbindung ans Hausnotrufgerät.

Schritt 1: Rauchwarnmelder aktivieren

  1. Einschalten: Fronttaste 3–6 Sekunden gedrückt halten – die LED leuchtet grün.
  2. Sprache auf Deutsch stellen / Controller-Modus: Halterung entfernen, dann Fronttaste und den kleinen Knopf auf der Rückseite gleichzeitig drücken – der Melder wechselt in den Registrierungsmodus („Registration Mode“). Nun mehrfach die Fronttaste drücken, bis „Deutsch – German“ angesagt wird, und mit dem kleinen Rückseiten-Knopf bestätigen. Im Registrierungsmodus wird der Melder automatisch zum Controller.
  3. Zurück in den Normalmodus: erneut beide Tasten 3–6 Sekunden halten.

Schritt 2: Am Hausnotrufgerät anmelden (DMP-Konfiguration)

Für die Integration am Lifeline Digital sind folgende Einstellungen erforderlich:

FeldWert
FunkcodeFunksender-ID vom Etikett des Rauchwarnmelders, ins Feld „Funksender (zwei Wege)“
FunksensortypFunksender (zwei Wege)
Ereignis 1Rauch
Standortcodez. B. „Flur“
AuslösertypRauchwarnmelder
Ereignis-/DatenzustellungAktiviert (Ja)
Link-TestAktiviert (Ja)

Danach Heartbeat auslösen, damit die Konfiguration auf dem Gerät ankommt.

Schritt 3: Testalarm

  • Fronttaste 4 Sekunden drücken – ein lauter, schriller Ton ertönt und die LED blinkt.
  • Gleichzeitig prüfen: Kommt der Rauch-Alarm mit korrektem Standortcode in der Notrufzentrale an?

Montage-Grundregeln

  • An der Zimmerdecke, mittig im Raum montieren – Rauch steigt nach oben.
  • Mindestens in Schlafzimmer, Kinderzimmer und Fluren (Rettungswege) – so schreiben es die Landesbauordnungen vor (Details im Ratgeber zur Rauchwarnmelder-Pflicht).
  • Nicht in Küche/Bad (Fehlalarme durch Dampf) – dort sind Temperaturmelder die richtige Wahl.

Häufige Fehler

  • Falsches Funkcode-Feld: Der vernetzte Rauchwarnmelder unterstützt beide Funkprotokolle, wird aber für die Funkstreckenüberwachung als Zwei-Wege-Sensor angelegt – trägt man ihn versehentlich als „Tunstall Classic (ein Weg)“ ein, funktioniert der Link-Test nicht.
  • Testalarm ohne Zentralen-Check: Der lokale Piepton beweist nur die Sirene, nicht die Notrufkette – immer bis zur Zentrale durchtesten.
  • Registrierungsmodus übersprungen: Ohne Controller-Aktivierung fehlt die Funkanbindung.

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