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Lifeline Falldetektor: automatische Sturzerkennung einrichten und testen

Wie der Lifeline Falldetektor schwere Stürze erkennt, wann ein manueller Notruf möglich ist und wie Sie Anlernen, Überwachung und Testalarm sauber durchführen.

Neu 3 Min. Lesezeit Zuletzt geprüft: 08.09.2026
Lifeline Falldetektor Sturzerkennung 2-Way Secure Classic AP
Lifeline Falldetektor mit Halskordel

Der Lifeline Falldetektor verbindet automatische Sturzerkennung mit einer manuellen Ruftaste. Erkennt das Gerät einen schweren Sturz, kann es selbstständig einen Alarm auslösen. Zusätzlich kann die tragende Person jederzeit per Tastendruck Hilfe anfordern.

Was der Lifeline Falldetektor leistet

  • automatische Erkennung schwerer Stürze
  • manuelle Notrufauslösung über die Ruftaste
  • regelmäßige Verbindungsprüfung und Batteriewarnung
  • IP67-Schutz für den Alltag und das Tragen unter der Dusche
  • Integration in bestehende Tunstall-Hausnotruflösungen
  • je nach Ausführung Classic AP oder 2-Way Secure

Die automatische Erkennung ist für schwere Sturzereignisse ausgelegt. Sie ersetzt keine regelmäßige Einweisung, Funktionsprüfung oder fachliche Beurteilung der individuellen Versorgung.

Varianten und Artikelnummern

VarianteArtikelnummerFunkprotokoll
Lifeline Falldetektor – Classic APP62405/007Tunstall Classic AP
Lifeline Falldetektor – 2-Way SecureP62505/007Tunstall 2-Way Secure

Die genaue Variante muss vor der Programmierung über das Typenschild und die Gerätedokumentation geprüft werden. Ein Falldetektor darf nicht in ein beliebiges Funksensorfeld eingetragen werden, wenn dadurch das falsche Ereignis oder das falsche Protokoll hinterlegt wird.

Falldetektor am Hausnotrufgerät anmelden

  1. Artikelnummer, Seriennummer und Funkvariante des Falldetektors dokumentieren.
  2. Den Funkcode vom Typenschild in das passende Feld der DMP oder des verwendeten Programmiertools übernehmen.
  3. Den Auslösertyp als Falldetektor konfigurieren und die Ereignisse für manuelle Taste und erkannte Stürze passend zuordnen.
  4. Bei der 2-Way-Secure-Variante die bidirektionale Überwachung und den Link-Test nach der Gerätedokumentation aktivieren.
  5. Die Konfiguration speichern, eine Synchronisierung beziehungsweise einen Heartbeat auslösen und den Zustand des Geräts erneut prüfen.

Testablauf ohne Fehlalarm

  1. Den Test vorher bei der Servicezentrale anmelden.
  2. Die manuelle Ruftaste drücken und die Rückmeldung am Hausnotrufgerät prüfen.
  3. Den Eingang des manuellen Ereignisses in der Zentrale bestätigen lassen.
  4. Die automatische Sturzerkennung nur nach dem freigegebenen Herstellerverfahren und unter sicheren Bedingungen prüfen. Keine absichtlichen Stürze und keine Tests auf harten Untergründen durchführen.
  5. Testzeitpunkt, Ereignisart und Ergebnis dokumentieren und den Test bei der Servicezentrale abmelden.

Wenn kein Alarm ankommt

  • Falsches Protokoll: Classic AP und 2-Way Secure sind nicht austauschbar. Artikelnummer und Funkcode erneut abgleichen.
  • Falsche Ereigniszuordnung: Manuelle Taste und erkannter Sturz können getrennte Ereignisse liefern. Beide müssen passend konfiguriert sein.
  • Keine Verbindung: Reichweite, Batteriestatus und Link-Test prüfen.
  • Konfiguration nicht angekommen: Synchronisierung beziehungsweise Heartbeat abwarten und den aktuellen Gerätestand in der DMP kontrollieren.
  • Weiterhin unklar: Artikelnummer, Seriennummer und genaue Fehlermeldung in einem Ticket angeben.

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