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Fernwartung mit TeamViewer: Ablauf und Sicherheitsregeln

Viele Support-Fälle lassen sich remote lösen: So läuft eine Fernwartungssitzung mit dem Tunstall-Serviceteam ab – und diese Sicherheitsregeln sollte Ihre Organisation kennen.

2 Min. Lesezeit Zuletzt geprüft: 08.09.2026
Fernwartung Service
Symbolbild: Mitarbeiterin bei der technischen Fernunterstützung

Viele Support-Fälle lassen sich ohne Vor-Ort-Termin lösen: Für die Fernwartung Ihrer Systeme stellt Tunstall kostenlos das Programm TeamViewer bereit – unser Serviceteam schaltet sich damit nach Ihrer Freigabe auf den betroffenen Rechner auf (z. B. Zentralen-Arbeitsplätze oder Systemrechner). Dieser Ratgeber erklärt Ablauf, Voraussetzungen und die wichtigsten Sicherheitsregeln.

Wann Fernwartung das Mittel der Wahl ist

  • Konfigurationsfragen an Software-Arbeitsplätzen (z. B. Zentralensoftware, Verwaltungstools)
  • Analyse von Fehlermeldungen, Log-Sichtung, Einstellungskontrolle
  • Unterstützung bei Software-Updates

Nicht geeignet ist Fernwartung naturgemäß für Hardware-Defekte (→ Reparatur-Ratgeber) oder Störungen der Gerätekonnektivität im Feld (→ Störungs-Ratgeber).

So läuft eine Fernwartungssitzung ab

  1. Termin abstimmen: Kontaktieren Sie unser Serviceteam (per Ticket oder telefonisch) und schildern Sie das Problem – wir vereinbaren die Sitzung.
  2. TeamViewer herunterladen: Den Download-Link finden Sie auf der Fernwartungs-Seite von tunstall.de (unten verlinkt). Unser Serviceteam unterstützt Sie gern bei der Installation.
  3. ID und Kennwort übermitteln: Beim Start zeigt TeamViewer eine Sitzungs-ID und ein einmaliges Kennwort – diese teilen Sie dem Servicetechniker telefonisch mit.
  4. Sitzung begleiten: Sie sehen jederzeit, was auf dem Bildschirm passiert, und können die Verbindung jederzeit beenden.

Sicherheitsregeln für Ihre Organisation

  • Nur angekündigte Sitzungen zulassen: Geben Sie TeamViewer-Zugangsdaten ausschließlich an Tunstall-Mitarbeiter weiter, mit denen Sie aktiv einen Termin vereinbart haben. Seriöse Techniker rufen nicht unaufgefordert an und verlangen Fernzugriff.
  • Einmal-Kennwörter nutzen: Das von TeamViewer generierte Sitzungskennwort wechselt pro Sitzung – richten Sie kein dauerhaftes unbeaufsichtigtes Zugriffskennwort ein, sofern nicht ausdrücklich mit Ihrer IT abgestimmt.
  • Datenschutz beachten: Schließen Sie vor der Sitzung Anwendungen mit personenbezogenen Daten, die für den Support-Fall irrelevant sind (Teilnehmerdaten!).
  • IT-Richtlinien einhalten: Klären Sie in Einrichtungen mit eigener IT-Abteilung vorab, ob und wie Fernwartungstools zugelassen sind (Firewall-Freigaben).
  • Sitzung dokumentieren: Notieren Sie Datum, Anlass und Ergebnis – bei sicherheitsrelevanten Anlagen gehört das in die Betriebsdokumentation.

Häufige Fragen

  • Kostet die Fernwartung etwas? Das TeamViewer-Programm stellt Tunstall kostenlos bereit; ob für die Serviceleistung selbst Kosten anfallen, hängt von Ihrem Wartungsvertrag ab.
  • Muss TeamViewer dauerhaft installiert bleiben? Nein – für gelegentliche Sitzungen genügt das Ausführen der Anwendung ohne Installation.
  • Was, wenn die IT TeamViewer blockiert? Sprechen Sie mit Ihrer IT über eine temporäre Freigabe oder alternative Wege – unser Serviceteam findet gemeinsam mit Ihnen eine Lösung.

Weiterführende Links

Noch Fragen zu diesem Thema?

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